Wir Menschen reden.
Wir reden über uns.
Manchmal auch mit uns selbst.
Manchmal nicht miteinander, aber über die anderen.
Wir reden Tacheles. Oder auch nicht.
Wir reden über Belangloses und Staatstragendes.
Über Firlefanz und Albernheiten.
Wir reden Stuss und Unsinn.
Wir reden wie ein Wasserfall und dabei uns immer wieder um Kopf und Kragen.
Wir halten Reden und wünschen uns, in besonders redseligen Momenten, eine Unterredung.
Ab und an werden wir überredet, jemanden anzureden, um sich dann mit etwas Glück zu verabreden.
Wir reden Dinge schön und dann wieder schlecht und klein.
Meistens zerreden wir sie aber auch.
Oft wollen wir mitreden.
Ab und an uns wo rausreden und dann passiert es uns wieder mal irgendwas daherzureden.
Wir reden mal mehr, mal weniger und doch viel, wenn der Tag lang ist.
Wir reden mit Händen und Füßen.
Mit Worten.
Mit Gesten.
Mit Taten.
Wir Menschen sind Redner. Allesamt.
Überall.
Im Radio.
Im Fernsehen.
In Filmen.
In Vlogs und Podcasts und Blogcasts.
In Bus. Bahn. Bim.
Wir reden überall und nirgends.
Über alles und nichts.
Wir wissen wann wer wo was geredet hat.

Doch wann und wo hört jemand zu?