Ich reiche sie dir.

Du nimmst sie nicht.

Du kannst es doch.

Wieso denn nicht?

Deine – sie sind so schön.

Ich betrachte sie.

Olivbraun.

Ledrig.

Sommersprossig.

Ein wenig schmutzig.

Ich rieche Seife.

Ich erinnere mich an sie.

Wie sie zittrig dein Glas hielten.

Und ich hielt sie.

Niemals würden sie mich loslassen.

Herumgezupft habe ich an ihnen.

Habe die Fältchen und Adern

sanft hin und her gerückt.

All die Narben.

All die Kratzer.

Nicht einmal ein Pflaster

passte zwischen dich und mich.

Wir brauchen keines.

Wir brauchen uns.

Oft legte ich mein Gesicht hinein.

Hielt mir die Augen mit ihnen zu.

Meine dabei fest gedrückt auf deine.

Es war so warm.

So rau.

Stockdunkel. 

Doch dort unter ihnen,

konnte ich alles sehen.

Ich brauchte kein Licht.

Ich hatte ja dich.

Heute will ich sie dir geben.

Bitte nimm sie.

Auch wenn du mich nicht mehr kennst.

Wieso willst du sie denn nicht?

Seit wann genügt sie dir denn nicht?